Viele Beschaffungsteams tappen in eine klassische Falle. Sie wählen einen Aktuator ausschließlich aufgrund seines ursprünglichen Kaufpreises aus. Bei diesem kurzsichtigen Ansatz werden der laufende Energieverbrauch und die Lebenszykluswartungskosten völlig außer Acht gelassen. In Industriemaschinen erfüllen Drehantriebe eine entscheidende Kernfunktion.
Der Austausch eines ausgefallenen hydraulischen Drehantriebs ohne Ermittlung der Grundursache führt garantiert zu einem wiederholten Ausfall. Sie tauschen die Hardware aus, schalten die Maschine ein und beobachten Monate später, wie genau derselbe Ausfall auftritt. Dieser frustrierende Kreislauf verbrennt Wartungsbudgets und erschöpft die Entwicklungsteams.
Die Entwicklung mobiler oder industrieller Hochleistungsgeräte stellt einen harten Konflikt dar. Sie benötigen enorme Drehmomentleistungen, müssen aber alles auf engstem Raum unterbringen.
Sprechen wir den Elefanten im Raum an. Die Aufrüstung einer Maschinenkonfiguration ist mit einem höheren Preis verbunden, was bei erfahrenen Bedienern verständlicherweise Skepsis hervorruft. Flottenmanager und Eigentümer stehen derzeit unter enormem Druck, mit weniger mehr zu erreichen.